Hopfensee - 02.10.2023 nachmittags

Hopfensee - ein Name wie ein Gedicht, ein Name wie ein Versprechen, ein Name wie gemacht für die Lakingbewegung. Da staunt es schon, dass dieser See bis heute auf seine Umrundung warten musste. Aber nun war es endlich so weit. Nachdem am Vormittag der Weißensee und der Alatsee auf die Haben-Seite der Laker gewandert waren, sollte am Nachmittag auch der Hopfensee den ihm gebührenden Platz erhalten.
Bei blauem Himmel und sommerlichen 27 Grad kamen wir am Ausgangspunkt unserer Runde an. Dort begann es allerdings mit einem großen Schreck, zumindest für den Statutenreiter: Sein Handy war verschwunden. Während er sich noch Gedanken darüber machte, wo er es verloren haben könnte und welche Folgen der Verlust hätte, leistete FirstKathy schon Erste Hilfe und fingerte das Teil grazil aus dem Spalt neben dem Autositz hervor. Es ist immer wieder schön, wenn jüngere Laker den älteren helfen. Nun war wieder Entspannung angesagt und die Seeumrundung konnte angegangen werden.
Hopfensee
Hopfensee
Schon am Start hatten wir einen guten Blick auf unsere Aufgabe. Fast kreisrund lag der See auf der Ebene und der komplette Uferverlauf war zu sehen. Uns erwartete eine nicht allzu komplizierte, ufernahe Wanderung. Es gab eine kurze Diskussion, ob der See im oder entgegen des Uhrzeigersinns umrundet werden soll, aber der ULF sprach ein Machtwort und entschied für den Urzeigersinn. Den anderen blieb nichts anderes übrig als hinterherzutrotteln.
Allerdings waren schon am Start die unterschiedlichen Prioritäten der Laker zu erkennen. Während der ULF sofort loslegen wollte, um anschließend genügend Zeit zu haben, bei Sonne im Biergarten das eine oder andere Bier zu trinken, spielten Konfibilly und Posaune erst einmal auf Zeit und stellten sich an der Schlange beim nahen Eisstand an. Webbie (formerly known as Junglakerin A.) hingegen erkundigte sich bei FirstKathy nach den noch zu verteilenden Geschenken und teilte anschließend ganz pragmatisch die zurückzulegende Strecke in drei Teile ein. Vielleicht wurden hier anfangs doch falsche Anreize gesetzt.
Der Weg um den See war dann recht schnell gemeistert. Der Weg war recht flach und ging einige Meter vom Ufer entfernt entlang. An manchen Stellen gab es aber einen direkten Zugang zum See. Obwohl er nicht so klar war wie die beiden ersten Seen des Tages und er trüb war wie ein altes Weizenbier, war er aber zu unserer Enttäuschung nicht mit Bier gefüllt. Man kann nicht alles haben.
Gegen Ende der Umrundung kam es dann noch zu einem kleinem Disput zwischen dem ULF und dem Statutenreiter. Der ULF stellte fest, dass mittlerweile die Straße näher als der See sei. Solch defätistische Bemerkungen konnte der Statutenreiter nicht ignorieren. Er wartete eine Pause beim Motorenlärm ab und versuchte dem ULF zu erklären, dass alles nur an seinem fehlenden räumlichen Sehvermögen liegen würde.
Nach knapp zwei Stunden erreichten wir unseren Ausgangspunkt und feierten den gelungenen Abschluss des Tages. Nun konnte es in den, besonders vom ULF, schon lang ersehnten Biergarten gehen.
Hopfensee: 6.9km
Bericht: Statutenreiter

Links
Wikipedia: Hopfensee
Google Maps: Hopfensee

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