Waginger See - 04.06.2006

Lakingbericht Pfingstlaking 2006 „Waginger See"!
Nach dem ersten der drei Pfingstlaking Tage 2006, bei dem wie von ULF berichtet 5 Seen umrundet wurden, hatten die Laker am zweiten Tag „lediglich" zwei Seen auf dem Programm stehen: den Waginger See und den Tschertinger See.
Nach dem Frühstück (10:30 Uhr) starteten also alle Laker mit viel Elan in Richtung Tettenhausen - ein Ort, der zwischen den beiden Seen liegt. Der Plan war, die beiden Seen in der Form einer 8 zu umrunden.
Gesagt getan - Punkt 11:37 Uhr ging es dann auch in Tettenhausen (nicht Tittenhausen) los - zunächst um den Waginger See. Doch schon zu Beginn des Lakings traten hier bereits die ersten Fehlleitungen auf - die ULF darauf zurückführte, dass er nicht der Führer war. Die Lakergruppe querte zunächst also einen Campingplatz, der auch einen wunderschönen Weg in Seenähe als Ausgang bot. Doch schon nach kurzer Strecke zeigte sich, dass dieser in einer ungemähten Wiese - ohne weitere Wegaussichten - endete. Nur ein kleiner Weg zweigte in Richtung See ab, was 2nd Kathi dazu bewegte, die Führung zu übernehmen und die Skala der Seenähe zu steigern. Dies war auch wirklich der Fall, denn auch dieser Weg endete schon bald im See - bzw. im Matsch - ab diesem Zeitpunkt hieß 2nd Kathi auch Schlammkathi oder Zeckenkathi!
Unterwegs Der Weg führte die Laker nun also zurück - und das war laut ULF das erste Mal in der Lakerbewegung der Fall, dass man einen Weg zurück gehen musste - über den Camping Platz, wieder auf die Hauptstrasse, von der dann ein ganzes Stück weiter oben und in sehr viel weiterer Entfernung vom See der „Seeweg" - der in diesem Teil des Sees schon nur noch bedingt seinem Namen Ehre macht - bzw. „Rundweg" abging.

Rundweg Auf dem Rundweg gelandet ging es dann aber endlich über schöne Felder, vorbei an der „Einöde" und den Kälbchen über Wiesen nach Petting (und das heißt nun wirklich so!). Netterweise hatten Ralf (ULF) und Uli extra noch am Abend vorher den Weg mit „S" beschildert, damit auch ich bzw. die anderen Mitglieder der Lakinggruppe die Abzweigungen des Weges immer finden können, und ich mich voll und ganz auf das Schreiben des ersten Lakingberichts konzentrieren konnte. Was würde ich bloß ohne die Gründungsmitglieder tun!
Nach 10 km Feldwegen, Naturschönheit aber definitiv keiner Seenähe, permanentem Jackenwechsel aufgrund immer wiederkehrender Regenschauer, kam die Gruppe schließlich um 13:45 Uhr in Petting an, wo wir dann auch im Gasthof Riedler die verdiente Mittagspause einlegten.
Die wurde zur Planung des abendlichen Programms genutzt - die Gruppe war sich nicht so ganz sicher, ob und was man am Abend grillen wollte.

Peilichkeit und Verwirrtheit Aber nicht nur die Grillproblematik wurde geklärt, sondern es wurden auch zwei neue Skalen zur Gradmessung von Peinlichkeit (Aselmann) und Verwirrtheit (Aldenhoven) geboren, auf einer Skala 1-6.
Und zudem hat Ulv uns immer wieder erzählt, dass gleich das Wetter schön werden würde - was zunächst keiner so richtig glauben wollte, da der Vortag so seine Erfahrungen mit ULVs Wetterprognosen hinterlassen hatte. Doch pünktlich mit Abmarsch vom Gasthof kam doch dann tatsächlich die Sonne raus.
Um 14:55 ging es also weiter - mit Ulvs richtigen Prognosen. Beim Verlassen des Orts Petting stimmte Ulf dann auch zum Abschluss der ganzen „schlüpfrigen" Orte und Namen in diesem Gebiet das Lied „Weine nicht wenn der Schlüpfer fällt…" (den weiteren Text habe ich leider vergessen, oder verdrängt?) an.

Starker Regen Der zweite Teil des Sees war jedoch bei weitem nicht mehr so schön wie der erste: keine Seenähe, lange Strecken an der Hauptstraße und auch abseits der Straße Wege mit Teer - das besonders Zecken-Kathi gar nicht passte, was sie schließlich auch in „Fisching" bei einem kurzen Stopp durch „Scheiß-Ulf" zum Ausdruck brachte - sehr zur großen Empörung Ulf's!
Und zur Krönung fing es dann auch noch nach weiteren Straßen-Kilometern an zu schütten - dies wiederum bescherte ULV den Namen „Problem-ULV", da die Wetterprognose leider nicht allzu lange angehalten hatte.
Die fortgeschrittene Zeit, aber v.a. das Wetter und die inzwischen bei allen - ich hoffe ich trete hier niemandem zu nahe - bis auf die Unterhose durchgedrungene Nässe führten dann auch relativ schnell zur einstimmigen weiteren Planung: den Waginger See fertig laken, den Tschertinger See Tschertinger See sein lassen und möglichst schnell zum Auto und nach Hause, um dort dann im Trockenen zu grillen.
Und so kamen die Laker schließlich alle um 16:50 Uhr wieder am Ausgangspunkt in Tettenhausen an, wo das traditionelle Umarmen diesmal eher einem sich „gegenseitig auswringen" glich… (siehe Foto)
SDurchnässt, aber geschafft

Fazit:
Ein See mit vielen schönen Namen, neuen Namensgebungen bei den Lakern, neuen Skaleneinheiten und laut Ulf dem erstmaligen Ereignis, ein Stück Weg - aufgrund von Seenähe-Bedürfnissen - zweimal gegangen zu sein.
Bewertung:
Seenähe: 2,8
Schwierigkeit: 2
Naturschönheit: 3,9
Ich hoffe dass diese Bewertung nun auch im Sinne ULFs ist, der einige Bedenken bzgl. meiner Bewertung äußerte...

Lakingbericht verfasst von "Laufente", 30.08.2006

Anmerkung der Redaktion im November 2023: Informationen über einen von der Laufente erwähnten "Tschertinger See" konnten nirgendwo im Alleswissenden gefunden werden. Wahrscheinlich litt sie unter 6 Aldenhoven, als sie diesen Bericht geschrieben hat. Jede Erwähnung des "Tschertinger See" wird deshalb aus den Annalen der Laking-Bewegung gestrichen.

Links
Alter Bericht: Waginger See
Wikipedia: Waginger See
Google Maps: Waginger See

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