Zellsee - 12.05.2008

Die Laker sind am Start und orientieren sich noch
Bei schönstem Laking-Wetter ging es am 12.05.08 zum Laken des Zellsees.
Nachdem zuvor der Dietelshofener See erfolgreich umrundet wurde, gingen die wackeren Laker davon aus, dass auch bei diesem See keine Überraschungen und Gefahren zu meistern sind - doch weit gefehlt!
Zellsee Beginn war um 10:55. Es ging von Paterzell aus in Richtung See. Maultasche organisierte in seiner Weitsicht und in Vorahnung der drohenden Gefahren eine weitere Karte, wofür er vom ULF auch ausdrücklich gelobt wurde, was nach hiermit, nach Hinweis von ULFs Gattin, besonders hervorgehoben werden sollte.
Die Wanderung verlief in einiger Seeentfernung durch den Wald recht ereignislos in weitem Bogen um den See herum.

Lebensgefahr Doch das zweite Drittel der Seeumrundung hatte es in sich, denn nun führte uns Ulf, vorbei an eindeutigen Hinweisschildern, die auf Minen und wilde Bestien aufmerksam machten, in die Gefahrenzone.
Aus einem Haus kam ein wildes, tiefes Gebell - und ein kleiner Hund sprang durch die Tür und auf die Lakergruppe zu - gefolgt von einem deutlich größeren Hund, zu dem das tiefe Gebell auch gehört hatte. Nachdem Maultasche die Hunde von dem vorderen Teil der Gruppe abhalten konnte, fielen sie gemäß einem altbekannten Sprichwort über den hinteren Teil der Gruppe her. Durch ein heroisches Ablenkungsmanöver in den Gemüsegarten wollte der Neulaker Herbert H., zwischenzeitlich von ULF mit dem Lakernamen „die Posaune vom Ammersee" versehen, die Hunde von Sibylle ablenken, was leider die Hunde wenig interessierte, so dass sie sich an Sibylle wandten, die glücklicherweise die Situation mit dem Schrecken überstand.

Auf dem Weg Nachdem sich alle vom Schrecken dieser bedrohlichen Situation erholt hatten, ging es weiter und man konnte zum ersten Mal den See in seiner vollen Pracht sehen .

Laker sind Abenteurer Doch dann war es mal wieder Zeit für Abenteuer.
ULF in all seiner Weisheit führte uns nun über eine Abkürzung direkt in den Sumpf. Nach dem Überwinden einer baufälligen und schon lebensgefährlichen Brücke ging es durchs Unterholz den Berg hinauf. Schließlich übernahm der Putschist die Führung. Er hörte Stimmen rufen, denen wir schließlich aus dem Sumpf heraus folgten und standen dann vor der Quelle der erlösenden Rufe - einer Herde Esel.
Der Rest des Lakings erfolgte, mit den bisherigen Ereignissen verglichen, relativ ereignislos und so umrundeten wir den See, bis schließlich der Ausgangspunkt unseres Abenteuers in Sichtweite kam.

Zu diesem Zeitpunkt beschlossen ULF nebst Gattin und der Putschist in seltener Einigkeit, dass die Herausforderung nun gemeistert und das Laken des Zellsees erfolgreich abgeschlossen ist. Nachdem sich alle bereits in den Armen gelegen hatten, verhinderte der Statutenreiter in letzter Minute ein Scheitern dieses Lakings. In seiner Geistesgegenwart hatte er erkannt, dass der See zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig umrundet war!
Der Rest des Lakings verlief wieder, abgesehen von einem am Weg liegenden Segelflugplatz, recht unspektakulär.
Beim anschließenden Mittagessen folgte dann noch die Aufnahme des Neulakers Herbert H. in den Kreis der Laker.
Seenähe: 1
Naturschönheit: 5
Schwierigkeitsgrad (mit Sümpfen und wilden Bestien): 5, ohne 2
Zeitdauer: 2h

geschrieben vom Neulaker Herbert H

Links
Alter Bericht: Zellsee
Wikipedia: Zellsee
Google Maps: Zellsee

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