Schwielowsee, Glindower See - 17.08.2002

Uli A. findet eine Landkarte Am 17. August 2002 stand für die Lakergruppe um Katrin H, Ulrich A. und Ralf K. erstmals ein Doppel-Laking an. Die Gruppe war angespannt - schließlich sollte dies das erste Doppel-Laking in der Geschichte der Laker-Bewegung sein. Mit dem Auto des Lakers Uli A. fuhren wir durch das Bundesland Brandenburg, bis hin zu einer Ortschaft, die nach einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler benannt ist. Schon nach wenigen Minuten Laking das Ostufer des Schwielowsees nordwärts fand Laker Uli A. eine Landkarte!
Uli A. findet eine Landkarte Laker Uli A. brachte seinen geschmeidigen Körper sofort in die Hockstellung. Erst jetzt konnten wir auf der Karte sehen, in welche katastrophale Laking-Situation wir uns offenbar gebracht hatten (siehe Kartenausschnitt)...

Landkarte Dem aufmerksamen Betrachter des Kartenausschnitts wird folgendes nicht entgehen: Westlich der Ortschaft Caputh ist das Wort „Autofähre" zu lesen. Sollte dies etwa heißen, dass wir die Havel nordwärts inclusive Templiner See, dann durch Potsdam und wieder nach Süden müssten, nur um den Schwielow-See ordnungsgemäß zu laken? Unsere Gesichter verhärteten sich. Und eines war uns klar: Notfalls müssten wir über die Eisenbahnbrücke südwestlich der Autofähre... Vor dem nächsten Zug über die Brücke rennen, eventuell unter einer schnaufenden Lokomotive das Laker-Leben aushauchen...
Aber nicht nur, dass die Brücke auch einen Fußgänger- (und Laker-) übergang beinhaltete, auf der anderen Seite erwartete uns ein Biergarten, den wir nach all den Schrecken natürlich in Anspruch nahmen...

Fickende Fische Links sehen wir ein Bild aus diesem Biergarten - und vor allem sehen wir, dass Laker Ralf K. durch eine längst abgelaufene Berlinale-Akkreditierung an seinem Hut und Laker Ulrich A. durch den Schriftzug „fickende Fische" auf seiner Brust auffiel.
Nach dem Passieren von Schloß Petzow (incl. Besichtigung einer Hochzeit dort) ging es nun Richtung Nordwesten, um den Glindower See. Krisenstimmung an einem Imbissstand des Zeltplatzes von Glindow: Hatten wir uns doch zu viel vorgenommen? Sollten wir umkehren, um doch wenigstens das satzungsgemäße Laken des Schwielowsees zu gewährleisten? Lieber der Spatz in der Hand... und was man sonst so in solchen Situationen denkt.

War die Stimmung bisher noch einigermaßen entspannt und die Landschaft eher naturbelassen (sehen wir von gewaltigen Müllbergen im Wald und am Ufer des Glindower Sees ab), so kam die Katastrophe kurz nach dem Passieren der Ortschaft Glindow. Weiter ging es nun auf der Bundesstraße 1 ostwärts an Werder vorbei. Hier kam es zum ersten Putschversuch in der Lakerbewegung: Lakerin Katrin H. und Laker Ulrich A. versuchten, gegen die naturgegebene Führerschaft und Autorität „unseres lieben Leiters" Ralf K. aufzubegehren. „Runter von der B1, rein in die Sümpfe!" sollte auf einmal die Parole heißen. Man muss dem zugute halten, dass der Geist nach so vielen Stunden angestrengten Lakens nicht mehr ganz klar war - nur so lässt es sich erklären, dass die beiden aufgeputschten Laker die Straße verlassen und in die Neubaugebiete südlich der B1 einmarschieren wollten. Nachdem der Glindower See mit dem abermaligen Erreichen von Schloß Petzow erfolgreich gelakt war, überließ „unser lieber Laker-Leiter" Ralf K. den anderen beiden Mitgliedern der Expedition die Führung, musste aber bald wieder eingreifen, weil die Gruppe sonst auf dem Rückweg nach Ferch für immer verschollen wäre.
Geschafft Abschließend noch das Zielfoto und die Gesamtbeurteilung:
BEWERTUNG (Punkte von 6 möglichen):

Schwielowsee
Anspruch 2
Seekontakt 4
Naturschönheit 3

Glindower See
Anspruch 3
Seekontakt 2
Naturschönheit 1

Lakingbericht gefertigt von Laker Ralf K. am 23.02.2003

Links
Alter Bericht: Schwielowsee, Glindower See
Wikipedia: SchwielowseeGlindower See
Google Maps: SchwielowseeGlindower See

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