Talsperre Wendefurth - 30.05.2019

Talsperre Wendefurth
Es geht los Auf der Staumauer

Mangels neuer noch zu entdeckender Bundesländer treffen wir uns wieder in Sachsen-Anhalt. Am 30. Mai um 10.52 Uhr geht es los. Die Talsperre Wendefurth steht an. Rings um uns junge Menschen mit Bollerwagen, die statt Christi Himmelfahrt ein Besäufnis feiern. Aber auch unsere Kehle bleibt nicht trocken. Bevor wir uns aufmachen, gibt es noch ein Gläschen Champagner, weil sich heute zum 20. Male jener Tag jährt, an dem der ULF und die FirstKathy das erste Mal aufeinandertrafen. Und seitdem zusammenblieben.
Unwegsames Gelände Der Bollerwagen muss getragen werden

Auf dem Uferweg Wir haben einen Anstieg von ca. 400 Höhenmetern vor uns, das Gelände ist anspruchsvoller als von einer Talsperre gedacht. Im Sinne des Extremsports sind wir alle sehr zufrieden. Statutenreiter eher schockiert. Dass es so gefährlich werden würde, hatte er nicht gedacht.

Der Bollerwagen ist eher hinderlich Auch Annika stapft und klettert frohgemut durch Matsch, über Felsen und Wurzeln. Die Bode rauscht an unserer linken Seite entlang, große Steine formen dramatische Stromschnellen aus. Dunkler Mischwald, Natur ohne Ende – unsere Erwartungen an die Naturschönheit werden zehnfach übertroffen.

Der Statutenreiter ist verzweifelt Zwei Hexen Um 16.00 Uhr waren wir fertig, nach einem körperlich wirklich sehr anspruchsvollen, aber sehr ursprünglich-wildem, natürlichem Laking, das nur unterbrochen wurde durch einen Massenauflauf an Touristen und Adrenalinjunkies, die sich an der Rappbodetalsperre auf verschiedenste Art in die Tiefe stürzen lassen können.

Adrenalinjunkies Adrenalinjunkies

Bericht verfasst vom ULF, 12. August 2019

Links
Alter Bericht: Talsperre Wendefurth
Wikipedia: Talsperre Wendefurth
Google Maps: Talsperre Wendefurth

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